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Gegen Geisterfahrer für mehr SicherheitAufklärungskampagne für mehr Sicherheit auf Deutschlands AutobahnenHeimstetten, 07.10.2004: Der Albtraum jedes Autofahrers ist 120 bis 180 Stundenkilometer schnell und sehr entgegenkommend besonders auf Autobahnen. Jedes Jahr sterben hunderte Menschen bei Unfällen mit Geisterfahrern. Erst am gestrigen Mittwoch wurden bei einem Geisterfahrer-Unfall auf der Autobahn A46 bei Wuppertal drei Menschen getötet und zwei schwer verletzt. Der 28-jährige Unfallverursacher wendete plötzlich auf der Autobahn und kollidierte wenige Sekunden später mit einem entgegenkommenden Auto (RTL Aktuell vom 06.10.2004). Die Ursachen für Geisterfahrten sind so banal wie alltäglich: Viele Falschfahrer wenden mitten auf der Autobahn, weil sie die Ausfahrt verpasst oder zu Hause etwas vergessen haben, aber nicht zu spät an die Arbeit oder zu einem Termin kommen wollen. Auch Straftäter oder alkoholisierte Fahrer nehmen auf der Flucht vor der Polizei bewusst das Risiko einer Geisterfahrt auf sich, um den Verfolgern zu entkommen und verursachen dabei immer wieder verheerende Unfälle. Die Aktion "Gegen Geisterfahrer für mehr Sicherheit" richtet sich in erster Linie an die Falschfahrer, die ihr Leben und das anderer Verkehrsteilnehmer beim Rückwärtsfahren auf dem Standstreifen oder wegen eines vergessenen Regenschirms riskieren, sowie an Jugendliche, für die eine Geisterfahrt eine willkommene Mutprobe darstellt. Anhand von Einsatzberichten von Feuerwehr und Polizei, Bildern und Filmen von Unfallstellen und einer Linksammlung mit Verweisen auf Artikel und Berichterstattungen in der Presse sollen Autofahrer und Politiker über die gravierenden Folgen einer Geisterfahrt aufgeklärt werden, auch in der Führerscheinausbildung kommt das Thema Falschfahrer vielfach zu kurz. Zum Start der Aktion am heutigen Donnerstag hat der Initiator und alleinverantwortliche Journalist Mirko Dölle das Internet-Portal http://www.gegen-geisterfahrer.de für die Öffentlichkeit freigegeben. Damit ist der Grundstein für eine umfassende Informationsquelle gelegt, die als zentrale Anlaufstelle zu allen Fragen rund um das Thema Geisterfahrer dienen soll. Die Aktion verfolgt der Initiator rein privat, ohne Unterstützung einer Organisation oder Behörde und ohne kommerzielle Interessen zu verfolgen. Die Hoffnung ist, dass mit Bild- und Textmaterial von Feuerwehren, Polizei, Rettungsdiensten und der Presse eine umfangreiche Wissensdatenbank entsteht, auf der Verkehrsteilnehmer einen Eindruck der tatsächlichen Gefahren und Folgen von Geisterfahrten gewinnen können.
Zur Person: In seiner Freizeit war er seit 1988 angehöriger verschiedener Freiwilliger Feuerwehren und ist derzeit verantwortlicher Webmaster des Landesfeuerwehrverbands Hessen. Kontakt:
Mirko Dölle
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